Faustball: Klarer Auswärtssieg in Baden

Nach einem starken Spiel kehrte der TVO mit einem 5:1 Sieg aus Wünschmichelbach zurück und liegt nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten auf Platz 4 der Tabelle.

TV Wünschmichelbach – TV Oberndorf            1:5             (10:12, 12:10, 5:11, 10:12, 6:11, 5:11)

 

Der TVO begann in gewohnter Aufstellung stark, lag schnell mit 3:0 in Führung und baute den Vorsprung auf 9:4 aus. Dann aber kam Wünschmichelbach, unterstützt durch die heimischen Zuschauer, ins Spiel und konnte zum 10:10 ausgleichen. Letztlich gewann der TVO knapp mit 12:10. Im 2. Satz das umgekehrte Spiel, Wünschmichelbach führte knapp, am Ende glich der TVO aus und verlor mit 10:12. Im 3. Satz wurde die Partie nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen immer hektischer. Zuerst wurde ein Punkt für den TVO und dann unerklärlicherweise für den Gegner gegeben. Die Heimmannschaft führte dadurch 3:0. Doch das ganze TVO-Team zeigte Moral, spielte mit einer Portion Wut im Bauch, konterte mit starkem Aufbau- und Angriffsspiel und führte mit 5:3. Auch durch eine gegenerische Auszeit ließ sich das TVO-Team nicht aus dem Spiel bringen und gewann souverän mit 11:5. Mit einer 2:1 Führung ging der TVO in die Satzpause. Das Team nahm sich vor sein druckvolles Angiffsspiel weiter durchzuziehen. Dies gelang auch zu Beginn des 4. Satzes, es stand es 7:2. Danach kam das Heimteam auf und sicherte sich beim Stande von 10:8 zwei Satzbälle. Oberndorf wehrte beide ab und gewann schließlich mit 12:10. Dann drehte der TVO richtig auf und zeigte sehenswerte Kombinationen. Aus einer starken Abwehr und präzisem Zuspiel boten sich immer wieder Möglichkeiten zu punkten. Und die wurden genutzt. Die nächsten beiden Sätze beherrschte der TVO und ließ dem Gegner keine Chance. Mit 11:6 und 11:5 sicherte sich der TVO zwei weitere Satzgewinne und damit einen 5:1 Auswärtssieg. Trainer Joachim Sagstetter: „Wünschmichelbach war die erwartet starke Mannschaft. Wir haben uns aber im Verlauf des Spieles immer besser auf den Gegner eingestellt und am Ende konsequent unser Angriffspiel durchgesetzt. Letztlich war der Sieg, vielleicht nicht in der Höhe, verdient.“